| Wichtige
Information für Kölner Müllgebührenzahler !
Kölner
Bürgerinnen und Bürger wehren sich gegen die Verbrennung
von Neapel-Müll in der Kölner Müllverbrennungsanlage
(MVA) !
Die
Kölner sollen höheren Verbrennungspreis als Italien zahlen
!
Beteiligen
auch Sie sich zahlreich an der Müllgebührenprotestaktion
von Kölner Bürgerinitiativen zur Senkung Ihrer Müllgebühr!
Musterantrag der Bürgerinitiative im Internet abrufbar !
Die Landesregierung NRW und die Stadt Köln haben es leider
zugelassen, dass seit Anfang August 2008 in der überdimensionierten
Kölner Müllverbrennungsanlage (MVA) italienischer Müll
verbrannt werden darf. Angeblich soll es sich um eine einmalige
„Hilfsaktion“ handeln. Müllofenbetreiber haben
bereits zum Ausdruck gebracht, dass sie wegen der Nichtauslastung
ihrer Müllverbrennungsanlagen daraus jedoch einen Dauerzustand
machen wollen.
Unter
Umweltgesichtspunkten wie Klimaschutz, Energieeinsparung und Schonung
der weltweit benötigten Rohstoffe macht diese Art von Mülltourismus
kreuz und quer durch Europa keinen Sinn. Hinzu kommen die gesundheitsgefährdenden
Emissionen (Luftschadstoffe), die aus dem Kamin einer MVA und den
Mülltransporten in die Luft gelangen.
Die
Italiener werden mit ihren Müllproblemen nicht fertig, weil
sie z.B. bisher noch keine Mülltrennung wie wir in Deutschland
kennen und damit kein stoffliches Recycling durchführen. Die
aus Italien gelieferten Müllmengen enthalten jede Menge Papier,
Kunststoffe und andere Wertstoffe. Damit verstoßen sie eindeutig
gegen EU-Recht, das vorrangig die Müllvermeidung und das stoffliche
Verwerten von Müll vorsieht. Außerdem verstoßen
sie gegen das ökologisch anerkannte Prinzip der ortsnahen Entsorgung.
Für
sehr große Empörung bei den gebührenpflichtigen
Bürgerinnen und Bürgern sorgt vor allem die Tatsache,
dass Italien für eine Tonne zu verbrennenden Mülls nur
100 EURO und den Kölner Gebührenzahlern hingegen 133 EURO
über die Müllgebühren in Rechnung gestellt werden.
Damit wird Italien für sein ökologisch kontraproduktives
Verhalten finanziell auch noch belohnt, während wir Kölner
Gebührenzahler den niedrigeren Verbrennungspreis für Italien
mit einem höheren Verbrennungspreis wegen der Überkapazität
der Kölner MVA subventionieren müssen.
Die
Bürgerinitiative „Wohnen und Umwelt“ Kölner
Norden e.V. und Bürgerinitiative „Kölner Interessengemeinschaft
Müllvermeidung statt Müllverbrennung (KIMM)“ rufen
deswegen zu einer Müllgebührenprotestaktion auf. Sie haben
dazu einen Musterantrag für die Gebührenzahler entworfen,
mit dem diese die Senkung der Verbrennungskosten in der Müllgebühr
auf den Italien-Verbrennungspreis bei Herrn Oberbürgermeister
Fritz Schramma beantragen können. Zugleich haben wir in dem
Musterantrag an OB Schramma zum Ausdruck gebracht, dass dieser und
der Rat der Stadt Köln diesen ökologisch sinnlosen Mülltourismus
stoppen. Der Musterantrag kann im Internet ausgedruckt oder schriftlich
angefordert werden.
Mieter
können sich diesen Musterantrag
und diese Information auch gerne ausdrucken und ihren Vermieter
auf die Müllgebührenprotestaktion hinweisen.
Falls
Sie weitere Fragen haben, bitte E-mail an rainer.z@netcologne.de
.
V.i.S.d.P.:
Rainer Zinkel, Bürgerinitiative „Wohnen und Umwelt“
Kölner Norden e.V. und Kölner Interessengemeinschaft Müllvermeidung
statt Müllverbrennung (KIMM), 50737 Köln, Rambouxstr.
167, E-mail: rainer.z@netcologne.de
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